Illustration

Kunstwerk

Kunst von Walter Zepf

Kunst von Franziska Pate-Gies

Kunst von Elfi Frauendorf

Kunst von Jörg Seemann

 

Fastenhungertuch von Erich Krian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erich Krian: Kreuztücher - Kreuzbilder. Wut und Trost

Fastenhungertuch des Künstlers Erich Krain

seit Sonntag, 21.02.10 in der Pfarrkirche

Der Dortmunder Künstler Erich Krian arbeitet seit einigen Jahren an einem Projekt mit Kreuzbildern und begleitenden Installationen in Kirchen und kirchlichen Gebäuden. In der kommenden Fastenzeit zeigt er in Dürbheim in der Kirche St. Peter und Paul ein dreiteiliges Fastenhungertuch, das den Hochaltar verhüllt. Parallel dazu sind im Gemeindehaus St. Maria weitere Kreuzbilder auf Papier und Nessel sowie Landschaftsbilder und Stillleben zu sehen. Mit seinem Projekt will er mit gezielten Eingriffen in den Kirchenraum diesen auf Zeit so verändern, dass er alte Inhalte neu sehen und entdecken lässt oder den alten, vertrauten Raum neu sprechen lässt. In seinen abstrakten, farbenfrohen bis farbintensiven Tüchern und Bildern spricht er die emotionale Tiefe des Glaubens und der Glaubenswelten an, die in Leid und Klage, Tod und Trauer, Abschied und Neubeginn, Liebe und Geduld, Demut und Treue, Wut und Trost, Hingabe und Annahme, Sünde und Vergebung Antwort und Hilfe sein können.

Fastenhungertuch von Erich Krian

Am Sonntag, 21.02.2010 wurde in einer Fastenandacht die Installation des Hungertuches und der Arbeiten im Gemeindehaus St. Maria der interessierten und zahlreich vertretenen Öffentlichkeit vorgestellt.

Seit Sonntag ist Dürbheim in einer Reihe mit den Städten Herford, Wesel, Dortmund, Herdecke, Münster, Köln, Düsseldorf und Ahlen zu nennen. Denn unsere Gemeinde Dürbheim ist einer der Orte, an denen der in Dortmund lebende Künstler Erich Krian in Kirchenräumen, darunter Münster und Dome, Kreuztücher installiert und zeigt. Zum Abschluss dieses Projektes im Frühsommer erscheint ein Katalog, in dem die Arbeiten und die Orte dokumentiert sind.

In der Pfarrkirche von Dürbheim hängen insgesamt 5 Tücher: eines unter der Empore - es lädt ein, sich des Kreuzes und des Glaubens an den Gekreuzigten zu vergewissern und bewusst zu machen. Zwei an den Wänden in Lücken zwischen einzelnen Kreuzwegstationen - sie laden dazu ein, den Kreuzweg Christi zu betrachten und seiner Einladung zu folgen; die beiden Haupttücher sind eine sichtbare Grenze zwischen der Gemeinschaft der Gläubigen und der im Altarbild darggestellten Verheißung der Vollendung. Durch das Verschieben dieser Tücher und Vorhänge ergeben sich immer wieder neue Eindrücke und Perspektiven, Ein- und Ausblicke.

In seiner Einführung und Ansprache bei der Fastenandacht spürte Diakon Dr. Engelbert Paulus der farblichen und inhaltlichen Symbolik der Tücher und ihrer Bedeutung für den Glauben des einzelnen nach. Einführend gab er Hinweise zu Farbe, Material und Technik des Künstlers Erich Krian.

Gebhard Glemser umrahmte mit stimmig ausgewählten und überzeugend vorgetragenen Orgelstücken von Boëllmann, Bach und Walther die Eröffnungsfeier in der Kirche.

 

 

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