Illustration

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Gemeinderat

Aus der Arbeit des Gemeinderates - Sitzung am 23.01.2012

Anwesend: Vorsitzender und 10 Gemeinderäte (GR Dreher ab 20 Uhr), Frau Iris Grimm vom Büro Arbol, Rottweil

Bürgerfrageviertelstunde

Von der Bürgerfrageviertelstunde wurde kein Gebrauch gemacht.

Umplanung Friedhof - Vorstellung Planvarianten - Vorstellung Kostenkalkulation zu den Varianten

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der Vorsitzende Frau Iris Grimm vom Büro Arbol aus Rottweil sowie interessierte Bürger.

Frau Grimm hatte in der Sitzung des Gemeinderates am 12. Dezember des vergangenen Jahres den Auftrag erhalten, die dort vorgestellten Planvarianten nochmals zu überarbeiten und ein mit breitem Konsens des gesamten Gemeinderates beschlossenes Planungskonzept vorzustellen. In der Sitzung am vergangenen Montag stellte Frau Grimm sowohl die Konzeption aus den Beratungsergebnissen des Gemeinderates als auch noch Planungsvarianten mit weiteren Überlegungen dem Gremium vor. Frau Grimm unterstrich die Vorteile der verschiedenen Varianten, insbesondere bei Planvariante A bestachen Flexibilität und der Vorteil, die Anlage in Abschnitten zu gestalten. Aber auch die Variante C hatte Charme, vor allen Dingen, weil die stringente, geradlinige Ausrichtung des Friedhofsquartiers unterbrochen wäre. Frau Grimm verwies auf die Möglichkeiten, sowohl bei den Urnen- als auch bei den Sarggräbern, selbst gepflegte oder durch die Gemeinde oder eine Gärtnerei gepflegte Gräber wählen zu können. Bei den Sarggräber wären diese als schöne Rasengräber angelegt, bei den Urnengräber umschlossene Gruppen mit Bodendeckerbepflanzung. Die weitere Ausgestaltung der Gräber sowie des gesamten Quartiers erfolgt in der Feinplanungsphase.

             Planskizze >> (pdf-Datei 839 kB)

Gemeinderat Anton Keller gab die erste Stellungnahme zu den Planungen ab, er favorisierte die Planvariante A der Planungen Stand 19.12.2011. GR Keller verwies auf die klaren Strukturen in der Anlage des Friedhofsquartiers und auf die Flexibilät bei der Nutzung und Belegung, sowohl bei den Urnengräbern als auch bei den Sargerdbestattungsgräbern.
Gemeinderätin Kathrin Müller-Licht favorisierte die Planvariante A ebenso wie Gemeinderat Anton Zepf, der ebenfalls auf die flexible Nutzung des Quartiers in dieser Planvariante verwies.
Gemeinderat Alfons Zepf, der sich in den vergangenen Sitzungen mit den vorgestellten Planvarianten nicht so recht anfreunden konnte, verwies in seiner Stellungnahme darauf, dass die von Frau Grimm vorgestellte Variante A eine Kompromissformel beinhalte, der er ohne weiteres zustimmen könne. Mit der Berücksichtigung verschiedener Pflegeformen sowohl bei den Urnengräber als auch bei den Sargerdbestattungsgräbern könne nun jeder frei wählen, sei zur Feuerbestattung rein aus Gründen der „Pflegeleichtigkeit" des Grabes nicht gezwungen.
Auch die weiteren Stellungnahmen zur Planung ließen erkennen, dass die Variante A eine Favoritenstellung einnahm. Gemeinderat Anton Zepf regte an, den Weg zwischen die Gräber mit Splittbelag und den Rasengräbern zu verlegen, um eine bessere Pflegbarkeit z.B. beim Rasenschnitt zu gewährleisten. Frau Grimm wird diese und andere Anregungen in die Planungen einarbeiten. Auf Grundlage der ausgearbeiteten Variante wird es dann in die Feinplanung, die Ausschreibung und Umsetzung gehen.
Die Gesamtkosten der Anlage werden bei Variante A bei 55.531,35 Euro brutto liegen, wobei ca. 10.000 Euro nachgelagert dann fällig werden, wenn das Quartier in seiner Gesamtheit erschlossen wird. Bis diese Flächen einer Nutzung zugeführt werden, werden diese mit Rasen eingesät.
Insgesamt wurde mit der vorgestellten Planung ein fraktions- und meinungsübergreifender Kompromiss gefunden, der die Feinplanung des Quartiers sehr erleichtern wird. Hier ist Frau Grimm vom Büro Arbol zu danken, die sich sehr in die Anregungen und strittigen Themen bei der vorangegangenen Planung eingearbeitet und sich intensiv mit dem sensiblen Thema Friedhof in Dürbheim auseinandergesetzt hat.

Der Vorsitzende verhehlte seine Freude nicht, dass in diesem schwierigen Thema eine Kompromissformel gefunden werden konnte, der auch die Fronten im Gemeinderat wieder aufgebrochen hat. Er bat die Gemeinderäte, in der Feinplanung eine stimmige Gestaltung des Quartiers z.B. mit Poesiesteinen für die Urnenbestattung, einer schönen Wasserentnahmestelle sowie einem Freiraum für Stille, Einkehr, Trauer aber auch Begegnungen zu beraten und zu beschließen.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat nach der Beratung, die Planvariante A zu bestimmen und auf Grundlage der durch das Büro Arbol vorgelegten Planidee in die Feinplanung zur baulichen Umsetzung zu gehen. Ebenso beschloss der Gemeinderat einstimmig, das Büro Arbol im Wege der Anschlussplanung nach der kompletten Überplanung des Friedhofs im Jahr 2002/2003 mit der Feinplanung des Quartiers zu beauftragen.

Der Vorsitzende dankte Frau Grimm für ihre Geduld und ihre Ideen, die zu einem guten, gemeinsamen Beschluss in diesem Thema geführt hat.

Haushalt 2012 - Verabschiedung der Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2012

Nach den Beratungen zum Haushalt 2012 am 12.12.2011 lag den Gemeinderäten am vergangenen Montag die gebundene Fassung des Haushaltsplanes mit Satzung, Verwaltungs- und Vermögenshaushalt sowie Stellenplan und Finanzplanung bis 2015 zur Beschlussfassung vor. Aus der Mitte des Gremiums wurden noch Verständnisfragen zu einzelnen Themen gestellt, so hinterfragte Gemeinderat Keller ebenso wie Gemeinderat Alfons Zepf die finanzielle Ausgestaltung der Radwegefinanzierung. Hier stehen die Weichen nach wie vor auf Vollfinanzierung durch das Land.
Hinsichtlich der Verpflichtungsermächtigung 2013 für den Erwerb des Feuerwehrfahrzeugs hinterfragte Gemeinderätin Müller-Licht die geplante Kreditaufnahme in Höhe von 114.000 Euro im Jahr 2015. Der Vorsitzende verwies hier auf die Planungen, die im Jahr 2011 angestellt wurden. Noch könne keiner sagen, wie sich die Zuschussgestaltung oder die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Jahren darstellen, so der Vorsitzende. Dies werden  jedoch maßgebliche Parameter in der finanziellen Situation der Gemeinde sein. Wie in den vergangenen Jahren planen Verwaltung und Kämmerer in diesen Bereichen sehr zurückhaltend und vorsichtig.

Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte die Haushaltssatzung 2012 (Seite 3 des Haushaltsplanes 2012). Einstimmig wurden das Investitionsprogramm und die Finanzplanung für die Jahre 2013 bis 2015 beschlossen.
Einstimmig wurde beschlossen, den Haushaltsplan der Rechtsaufsichtsbehörde zur Genehmigung vorzulegen und nach Bestätigung der Gesetzmäßigkeit im Mitteilungsblatt der Gemeinde zu veröffentlichen. Nach Genehmigung wird der Haushaltsplan zu öffentlichen Einsichtnahme ausgelegt.

Der Haushalt der Gemeinde Dürbheim für das Jahr 2012 hat ein Volumen von 6.001.900 Euro, davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 3.812.200 Euro, auf den Vermögenshaushalt 2.189.700 Euro. Die Hebesätze bei den Realsteuern bleiben unangetastet. Vermutlich wird eine Kreditaufnahme in Höhe von 350.000 Euro benötigt. Für das Feuerwehrfahrzeug wurde eine Verpflichtungsermächtigung für das Jahr 2013 in Höhe von 130.000 Euro eingestellt.
Auch im Jahr 2012 ist die Gemeinde in der Lage, Infrastrukturen zu schaffen, zu stärken und zu erhalten. Auch in den kommenden Jahren sind umfangreiche Aufgabestellungen zu erfüllen. Hier nannte der Vorsitzende beispielhaft die Fassade der Grundschule, ein Kommunalfahrzeug als Ersatz für den Fendt-Traktor, Erneuerung von Wasserleitungen und Sanierungen von Straßen.


Verwaltungsbericht und Statistischer Bericht 2011

Im Verwaltungsbericht und im Statistischen Bericht stellte der Vorsitzende die Arbeit der Verwaltung im abgelaufenen Jahr ebenso dar wie die Arbeit des Gemeinderates, die Beratungsthemen, die Beschlüsse, abgeschlossene Verträge, Besichtigungen, Wahlen aber auch das umfangreiche Kultur- und Gemeinschaftsleben in der Gemeinde.

Statistischer Bericht 2011

Zahlen Daten Fakten

(Die Zahlen in Klammern geben das Vorjahr an)

Anmeldungen 

 81 (77)

Abmeldungen

 81 (82)

Geburten auswärts

 21 (16)

Sterbefälle in Dürbheim

 6 (6)

Sterbefälle auswärts

 2 (2)

Anmeldung zur Eheschließung

 5 (5)

Eheschließungen

 3 (4)

Kirchenaustritte 

 7 (4)

Rentenanträge

 15 (13)

Reisepässe

 76 (74)

Vorläufige Reisep./Personalausw.      

 20 (15)

Personalausweise

 244 (270)

Kinderreisepässe

 22 (21)

Polizeiliche Führungszeugnisse

 52 (43)

Auszug Gewerbezentralregister

 3 (2)

Gewerbean-, -um,-abmeldungen

19 (19)

Anzahl der Gewerbebetriebe

 102 (102)

Gestattungen / Schankerlaubnis

 16 (18)

Fischereischeine / Verl.

 3 (1)

Führerscheinerstanträge

 18 (14)

Führerscheinanträge / LRA

 9 (9)

Baugesuche

 10 (19)

   
   

Altersjubilare

80. Geburtstage 

 11 (7)

85. Geburtstage

 9 (6)

90. Geburtstage

 1 (4)

95 und älter

 1 (3)

Goldene Hochzeiten

 5 (7)

Diamante Hochzeiten

 1 (0)

   

Einwohnerzahlen

Stand 31.12.2011    

 1.690 (1.677)

davon männlich

 845 (849)

davon weiblich

 845 (828)

   

GR-Sitzungen

Öffentlich 

 24 (19)

Nicht öffentlich    

 14 (10)

   

Verwaltungsbericht 2011

Maßnahmen und Beschlüsse

Abschlüsse von Verträgen

Besichtigungen

Wahlen

Kulturelles, Gemeinschaftsleben

Personelles

 

Für die Gemeinderatsfraktionen gab Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter Anton Keller die nachfolgende Stellungnahme ab:

Stellungnahme des Gemeinderats zum Jahresbericht 2011

Der Jahresbericht 2011 mit der Auflistung der Maßnahmen und Beschlüsse ist wiederum Beleg für ein bewegtes und arbeitsreiches Jahr in Dürbheim. Dies drückt sich auch in der hohen Zahl von durchgeführten Sitzungen aus.

Die statistischen Zahlen weisen zwar wiederum keine gravierender Veränderungen zum Vorjahr aus, jedoch ist die Anzahl an Geburten mit 21 (Vorjahr 16, Vorvorjahr9) ein positives Zeichen für die Zukunft.

Diesen positiven Trend haben wir auch mit der Umsetzung der beiden Großprojekte „Kindergarten" und „Baugebiet Pfaffensteig II" quasi aufgegriffen und somit einerseits sinnvoll und zielgerichtet und andererseits doch maßhaltig und angemessen in die Zukunft investiert.

Mit der Erweiterung und Modernisierung des Kindergartens kommen wir nicht nur unserer Verpflichtung zur Schaffung der U3-Betreuungsplätze nach, sondern bieten somit künftig auch ideale Voraussetzungen für eine Kooperation zwischen Schule und Kindergarten und dies sowohl innerhalb, als auch außerhalb des laufenden Bildungshausprojektes.

Darüber hinaus stellt dieses Projekt die Abrundung des Projekts zur „Weiterentwicklung der Dorfmitte" dar. Dies ist somit ein weiterer Meilenstein zur Schaffung und Stärkung einer zentralen und lebendigen „Dorfmitte Dürbheim".

Als weiteres Highlight kann sicherlich die Tatsache gewertet werden, dass es offensichtlich gelungen ist das Projekt „Radweg Dürbheim - Rietheim" aus der langjährigen Diskussions-, Konzeptions- und Planungsphase endlich in die schon nicht mehr für mögliche gehaltene Umsetzungsphase zu bewegen.

Ich hoffe, dass wir dann in einem Jahr an gleicher Stelle von einer gelungen Einweihung berichten können.

Nach den langen und z.T. kontroversen Diskussionen zum Thema „Umplanung des abgeräumten Friedhofquartiers" hoffe ich auch hier auf eine konsensfähige, bürgernahe und zukunftsträchtige Lösung.

Meinen Appell aus den letzten Jahren in Bezug auf eine offene, ehrliche und faire (intern und extern) Kommunikation im Gremium möchte ich an dieser Stelle wiederholen. Ich denke hier kann jeder seinen Beitrag leisten. Auch für 2012 haben wir gemeinsam, basierend auf den entsprechenden Beschlüssen, im Rahmen der Haushaltsplanung umfangreiche und ehrgeizige Ziele gesetzt. Nur „gemeinsam" werden wir diese Ziele auch erreichen.

Somit wünsche und erhoffe ich mir eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in 2012 und wünsche im „Sinne der Gemeinde" hierzu ein gutes Gelingen.

Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter Alfons Zepf schloss sich den Worten von Gemeinderat Keller an und dankte Verwaltung und Bürgermeister für die geleistete Arbeit. Hinsichtlich der Öffentlichkeitsarbeit in Mitteilungsblatt und Presse wünschte er sich wieder ein stärkeres Engagement des Vorsitzenden.

Alfons Zepf unterstrich in seinen Ausführungen auch die Entscheidungen des Gemeinderates, nur teilweise Aktien der EnBW zu veräußern und den Erlös sofort wieder in eine Beteiligung zu investieren, die Dividende bringe. Das Tafelsilber einer Gemeinde kann immer nur einmal verkauft werden, so Alfons Zepf. Mit den Aktien der EnBW und der Beteiligung an der Freiburger Badenova habe die Gemeinde ein Polster an Kapital. Alfons Zepf wünschte sich für das Jahr 2012, dass in gutem Miteinander und konstruktivem Klima erfolgreich Wege für die Gesamtgemeinde gefunden werden.

Einstimmig nahm der Gemeinderat Kenntnis von den Berichten der Verwaltung.

5. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verwaltungsgemeinschaft Spaichingen im Zusammenhang mit Windenergie-/Windkraftanlagen

Der Vorsitzende verwies in seiner Einführung zum Tagesordnungspunkt darauf hin, dass die Landesregierung die gesetzlichen Regelungen zur Umsetzung von Windenergie-/Windkraftanlagen verändert. Hierzu sind auch die Flächennutzungspläne zu ändern soweit dort keine Aussagen zu Standorten getroffen sind. In der aktuellen Fassung des Flächennutzungsplanes der VG Spaichingen in der vierten Fortschreibung sind keine konkreten Aussagen zu Standorten für Windenergieanlagen getroffen.

Im Regionalplan sind dagegen Aussagen im Jahr 2008 zu „Regionalbedeutsame

Windkraftanlagen" im Sinne des Ausbaus der Windnutzungsbereiche getroffen worden. Durch die Änderung des Landesplanungsgesetzes für Windenergieanlagen besteht für die VG Spaichingen planerischer Handlungsbedarf. Aus diesem Grund soll der Flächennutzungsplan in einer fünften Fortschreibung für den Teilbereich Windenergieanlagen/Windkraftanlagen weiterentwickelt werden. Der Vorsitzende betonte auch in der Vorlage für den Gemeinderat, dass der Bundesgesetzgeber mit der Standortsuche für Windkraftanlagen im Baugesetzbuch zwei zentrale Vorgaben festgelegt hat. Zum Einen sind Windkraftanlagen nach § 35 Baugesetzbuch im Außenbereich grundsätzlich privilegiert, wenn dadurch keine gravierenden Konflikte mit dem Natur- und Landschaftsschutz entstehen. Wobei schon die Landschafts-schutzgebiete mit vielerlei Ausnahmen keinem strengen Schutz mehr unterliegen sollen. Anderseits wird durch § 35 Abs. 3 Baugesetzbuch ausdrücklich die Möglichkeit eingeräumt, über den Flächennutzungsplan sogenannte Konzentrationsflächen für Windkraftanlagen auszuweisen und sogenannte Ausschlussgebiete damit zu verzahnen. Und hier besteht Handlungsbedarf für die Gemeinden.

Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat vor, das Planungsbüro Große Scharmann aus Waldenbuch mit der Fortschreibung zu beauftragen. Ludger Große Scharmann, der bereits viel Erfahrung mit den Bauleitplanungen in den Gemeinden der VG Spaichingen hat, beziffert das Gesamtvolumen der Kosten für die fünfte Fortschreibung auf 35.307,78 Euro, einschließlich der Kosten für die Vervielfältigungen der Pläne, der Veröffentlichungskosten in den Medien sowie den Verwaltungskosten werden ca. 40.000 Euro zu investieren sein. Diese Kosten werden paritätisch unter den VG Gemeinden aufgeteilt, so dass jede Kommune mit ca. 4.700 Euro an den Kosten beteiligt sein wird.

Den Gemeinderäten lagen ein Schreiben des Regionalverbandes sowie ein Auszug aus dem Windatlas zur Beratung vor.

Nach kurzer Beratung beschloss der Gemeinderat einstimmig:

1. Die Verwaltung wird beauftragt, den Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Spaichingen im Zusammenhang mit Windenergie-/Windkraftanlagen fortzuschreiben (5. Fortschreibung).

2. Das Planungsbüro Große Scharmann, Waldenbuch, wird mit der 5. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der VG Spaichingen mit einer Gesamtsumme von brutto 35.307,78 Euro beauftragt.

3. Die Gesamtkosten in Höhe von ca. 40.000 Euro für die 5. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der VG Spaichingen werden von jeder Mitgliedsgemeinde in Höhe von ca. 4.500 Euro je anteilig übernommen.

Zum Aufstellungsbeschluss der VG Spaichingen findet am 26.01.2012 eine Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses im Gasthaus „Engel" in Spaichingen statt.

Überörtliche Prüfung der Gemeinde Dürbheim - Jahresrechnungen 2007 - 2010 - Prüfungsbericht - Vorstellung der Ergebnisse - Prüfbericht der Kommunalaufsicht

Sehr gerne und mit einer gewissen Befriedigung konnte der Vorsitzende zu diesem Tagesordnungspunkt seiner Verpflichtung gemäß § 43 Abs. 5 der Gemeindeordnung und der Verwaltungsvorschrift Gemeindeordnung Nr. 1 zu § 114 nachkommen und den Gemeinderat über das Ergebnis der überörtlichen Prüfung der Jahresabschlüsse der Jahr 2007 bis 2010 unterrichten.

Auf Grund des Ablaufs der Amtszeit des Bürgermeister und infolge der zeitlichen Frist wurden im Rathaus im Wege einer überörtlichen Prüfung durch die Rechtsaufsichtsbehörde bei Landratsamt Tuttlingen die Belege des Vermögenshaushaltes komplett und die Belege des Verwaltungshaushaltes in willkürlichen Haushaltsstellen stichprobenmäßig in der Zeit vom 07.11. bis 15.12.2011 geprüft.

Der Vorsitzende konnte dem Gemeinderat berichten, dass Unklarheiten und kleinere Anstände sofort geklärt und gelöst werden konnten. Eine Stellungnahme der Gemeinde ist nicht notwendig. Eine Schlussbesprechung mit der Rechtsaufsichtsbehörde war ebenfalls nicht notwendig.

Die Rechtsaufsichtsbehörde hat für den Prüfungszeitraum festgestellt, dass die finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Gemeinde geordnet waren. Die Verwaltung hat wirtschaftlich und sparsam gearbeitet. Die Vorhaben sind gewissenhaft und zügig durchgeführt worden.

Der Vorsitzende betonte, dass er dieses Ergebnis als Referenz für seine Arbeit, die Arbeit des Gemeinderates sowie den Fachstellen bei der VG Spaichingen sieht. Ebenso habe es immer eine sehr gute Zusammenarbeit mit Politik, Referaten und Fachämtern beim Regierungspräsidium und anderen Stellen gegeben. Die Zusammenarbeit mit Ingenieurbüro und beauftragten Firmen war stets von Respekt und Fairness geprägt. Dies habe ebenfalls zum sehr guten Ergebnis der Prüfung beigetragen. Der Vorsitzende betonte, dass er diese fruchtbare Arbeit zum Wohle der Gemeinde über den Mai 2012 hinaus weiter fortsetzen wolle.

Auf Nachfragen aus der Mitte des Gemeinderates beantwortete der Vorsitzende, welche Anstände es gegeben habe. Dies waren unter anderem z.B. fehlende Notizen auf Rechnungen, zu welchem Fahrzeug beschaffte Teile gehören.

Der Gemeinderat zeigte sich sehr zufrieden über das Ergebnis der überörtlichen Prüfung und nahm einstimmig Kenntnis. Der gesamte Prüfbericht lag den Gemeinderäten vor.

Bausachen

Es lagen keine Bausachen vor.

Bekanntgaben

Der Vorsitzende unterrichtete das Gremium über ein Angebot über die vorgeschriebene biologische und chemisch-physikalische Gewässergüteuntersuchung im Faulenbach oberhalb und unterhalb der Einleitung der Gruppenkläranlage Faulenbachtal. Der Gemeinderat nahm Kenntnis.

Der Vorsitzende unterrichtete das Gremium über die Höhe der Ausfallhaftung der Gemeinde bei der L-Bank für Förderdarlehen an Hauseigentümer in der Gemeinde.

Zum 31.12.2011 betrug die Restschuld 837.750,23 Euro. Der Urspungsbetrag der bewilligten Darlehen betrug 1.116.885,46 Euro.

Anfragen

Gemeinderat Staiger verwies auf eine beschädigte Straßenlampe in der Bischof-Johann-Straße. Die Verwaltung und der Bauhof werden sich um den Schaden kümmern.

Gemeinderat Alfons Zepf verwies auf die Dauerparkersituation an der Kurzparkzone vor dem Landmarkt und bat die Verwaltung, Abhilfe zu schaffen.

Der Vorsitzende sagte zu, die Situation zu überwachen und ggf. Ordnungswidrigkeitsanzeigen zu stellen.

Gemeinderat Anton Keller fragte nach dem Zeitenstand beim Neubau Kindergarten. Der Vorsitzende betonte, dass man bei diesem Projekt im zeitlichen Rückstand sei, der hoffentlich durch eine gute Witterung im Frühjahr aufgeholt werden könne.

Hinsichtlich der Abflusssituation von Oberflächenwasser in der Schulstraße insbesondere auf Höhe des Landmarktes fragte Gemeinderat Keller nach Abhilfe, da der vorhandene Schacht das Wasser von der Straße her nicht aufnehme und dieses dann auf den Vorplatz am Seiteneingang fließe.

Der Vorsitzende wird dieses Problem mit den Planern erörtern. Vermutlich werden die Ablaufschächte in diesem Bereich ähnlich wie in der Probststraße auf Höhe Haus Zepf verdoppelt werden müssen.

 

 

zurück zur Übersicht >> 

 

 



 

DÜRBHEIM AKTUELL

Informationen zum Coronavirus >>

Amtliche Bekanntmachung der VG Spaichingen  >>

Veranstaltungskalender 2020 >>

Reisschläge 2020 >>

Neubaugebiet Pfaffensteig III >>

WETTER AKTUELL