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Aus dem Gemeinderat

Aus der Arbeit des Gemeinderates - Sitzung am 21.03.2011

Anwesend: Vorsitzender und 9 Gemeinderäte - entschuldigt abwesend: GR´in Müller-Licht

Vor-Ort-Termin Turn- und Festhalle - Sanierung der Bühne

Im Beisein von zahlreich erschienen Vertretern der örtlichen Vereine nahm der Gemeinderat die zu sanierende Bühne in der Turn- und Festhalle in Augenschein. Zu Beginn der Beratungen über die Sanierung der Bühne konnten sich sowohl Gemeinderat als auch mancher Vereinsvertreter nicht so recht vorstellen, wie die Bühne in schlichtem Schwarz gehalten wirken wird.
Vor Ort wurden nochmals die Vorteile der Gestaltung dargestellt. Der Vorsitzende führte aus, dass die Bühne nur „Mittel zum Zweck" sei, sie stelle die Plattform für Veranstaltungen jeglicher Art, seien es Konzerte des Musikvereins, die verschiedenen Aufführungen beim Zunftball der Narrenzunft oder die Theateraufführungen der Motorradfreunde. Belebt werden muss die Bühne vom Exterieur, dem Bühnenbild, den Kulissen oder verschiedene Wandbehänge oder gar Projektionen über Beamer. Auch in der Ausleuchtungsthematik sowohl bei den agierenden Personen als auch bei den Gegenständen spielt die Farbgebung der Bühne eine große Rolle. Mit dem derzeitigen Gelb und der vorhandenen Beleuchtung kommen z.B. viele Gesichter sehr wächsern und unnatürlich heraus. Ziel soll es in einem ersten Sanierungsschritt sein, die Bühne für weitere Jahre der Nutzung zukunftsfähig und optimal für den Betrieb zu machen. Neben der Farbgestaltung an den Wänden und an der Decke und den Schalllamellen dort, werden die in Stoff gehaltenen Schalllamellen  an den Seitenwänden wieder in Stoff gehalten und ebenfalls in der Schwarz ausgeführt. Sowohl Gemeinderäte als auch Vereinsvertreter zeigten sich in der Vor-Ort-Besprechung überzeugt, dass das vorgeschlagenen und auch mit Veranstaltungsspezialisten im Vorfeld besprochene Konzept stimmig ist. Ein wenig Bauchschmerzen hatten die Anwesenden, ob sich der schwarze Bühnenvorhang mit der restlichen Farbgestaltung in der Halle beißt. Hier wurde die Verwaltung gebeten, bei der ausführenden Firma anzufragen, ob der in einem samtigen Stoff gehaltene Vorhang auch anthrazitfarben erhältlich ist. Hier wird sich die Verwaltung darum kümmern. Insgesamt fand der Vorschlag zur Sanierung Zustimmung, Gemeinderäte und Vereine warten mit Spannung auf die Zeit nach der Sanierung und die Durchführung der ersten Veranstaltung mit einem neuen Bühnengesicht.

Bürgerfrageviertelstunde

In der Bürgerfrageviertelstunde meldeten sich die Herren Dieter und Sebastian Rebstock zu Wort. Mit scharfen Worten kritisierten sie die Vorgehensweise der Verwaltung, insbesondere des Bürgermeisters bei der Vergabe der Bauplätze im neuen Baugebiet „Pfaffensteig II". So sei der geänderte Messgehalt der Grundstücke nicht kommuniziert worden und bei der geplanten Überbauung der Grundstücke 12 und 13 durch das Büro Gulden seien eventuelle Wünsche an den Bauplätze durch sie als Interessenten nicht berücksichtigt worden. Überdies kritisierten die Herren Rebstock, dass außer den Messgehalten der Grundstücke auch der Bauplatzpreis von der von der Verwaltung kommunizierten Preisgestaltung abweichen.

Der Vorsitzende betonte in seiner Entgegnung, dass die Messgehalte der Grundstücke aufgrund eines technischen Fehlers bei der Bemaßung analoger Pläne mit einem digitalen Programm zum Teil abweichen. Er betonte jedoch auch, dass bisher nur ca. Werte kommuniziert wurden, mit dem Verweis, dass die endgültigen Maße erst bei der Vor-Ort-Vermessung feststehen werden. Etwas verwundert zeigte sich der Vorsitzende, dass beim Bauplatzpreis Mängel kritisiert werden, obwohl die Preisgestaltung des Gemeinderats, der in seinem ureigenen Recht den Bauplatzpreis endgültig festgesetzt hat, nach unten zeigt, also für alle Bewerber günstiger wird, als von der Verwaltung unverbindlich bekannt gegeben. Hinsichtlich der Beratung zu TOP 4 der Tagesordnung verwies der Vorsitzende, dass die Verwaltung den Interessenten unverbindlich die Möglichkeit gegeben hat, favorisierte Plätze als Wunschplätze zu benennen. Stets sei mitgeteilt worden, dass 1. die Einwerfer der notwendigen Flächen ein Erstwahlrecht bei den Bauplätzen haben, 2. die Wünsche unverbindlich sind und 3. bei mehrfacher Bewerbung auf eine Fläche ggf. das Los entscheiden wird. Insoweit sind in allen Bereichen, insbesondere in den von den Herren Rebstock kritisierten Punkten z.B. der Bauplatzvergabe noch keine endgültigen und verbindlichen Entscheidungen getroffen worden. Der Vorsitzende verwies hier nochmals auf die Entscheidungshoheit des Gemeinderates. Betroffen zeigte sich der Vorsitzende vom Tonfall in den Ausführungen der beiden Herren. Er betonte, dass die Information im Vorfeld ein wohlgemeintes Zeichen der Einbindung der Bauplatzinteressenten gewesen sei. Wenn aber dann Nuancen, die nicht in der Entscheidungsfreiheit der Verwaltung stehen sowie ein günstiger werdender Bauplatzpreis in der vorgetragenen, aggressiven Art kritisiert werden, dann müssen Bürgermeister, Verwaltung und auch Gemeinderat die zukünftige Vorgehensweise in der Kommunikation überdenken. Auch Berthold Gulden, der in der Sitzung zu TOP 4 anwesend war, zeigte sich betroffen und betonte ausdrücklich, dass er sich aus den Planungen zurückziehen bzw. auch andere Flächen überplanen wird, wenn die Grundstücke 12 und 13 andere Interessenten finden.

Baugebiet „PfaffensteigII" - Aufstellungsbeschluss

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der Vorsitzende Dietmar Hagen vom Büro Breinlinger. Herr Hagen führte zu diesem Tagesordnungspunkt nochmals in das gesamte Entwicklungskonzept für das Baugebiet „Pfaffensteig" mit drei Bauabschnitten entlang der Straßen „Hohenbergstraße", „Pfaffensteig", „Alemannenstraße", „Keltenstraße" und „Am Bierkeller" ein. Er verwies darauf, dass das Büro Breinlinger bereits seit dem Jahr 2002 in diese Planungen, die letztlich im 1. Bebauungsplan „Pfaffensteig I" mündeten, eingebunden  war. Herr Hagen erläuterte dem Gremium die Vorgehensweise bei der Aufstellung des Bebauungsplanes „Pfaffensteig II", die damit verbundenen Zeitpläne für das Satzungsverfahren, dem Aufkauf und der Erschließung der Flächen zum Verkauf und zur Baureifmachung.
Dietmar Hagen erläuterte auch kurz das Verfahren für den Umweltbericht sowie die Ausgleichs- und Begrünungsmaßnahmen im Baugebiet. Dieser Themen wird sich das Büro Große Scharmann annehmen, Herr Große Scharmann hat die Gemeinde in vielen Bebauungsplanverfahren und beim Flächennutzungsplan unterstützt.

Den Gemeinderäten wurde die Planung sowie Text und zeichnerischer Teil der Amtlichen Bekanntmachung zum Aufstellungsbeschluss vorgestellt. Zum Abschluss stellte Herr Hagen die Honorarangebote für die Erschließungsplanung, den Bebauungsplan, dem Umweltbericht sowie dem Grünordnungsplan vor. Vorsitzender und auch Herr Hagen stellten heraus, dass es sich im Grunde genommen um eine Fortführung begonnener Planungen handelt, so dass sowohl Büro Breinlinger als auch Büro Große Scharmann Nachlässe bei der Honorarsätze anbieten können. Dies auch deshalb, weil die Rechte an den Plänen bei den Büros liegen und dort vorhanden sind. Die Gesamtkosten für die vorgenannten Planungen belaufen sich auf 71.125,16 Euro, wobei sich der Honorarsatz bei den Ingenieursleistungen des Büro Breinlinger nochmals auf 75 Euro/Stunde reduzieren wird.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Aufstellungsbeschluss, den Text und zeichnerischen Teil der Amtlichen Bekanntmachung zum Aufstellungsbeschluss sowie die Auftragsvergabe an die Büros Breinlinger und Große Scharmann in Planungsgemeinschaft.

Baugebiet „Pfaffensteig II" - Vorstellung einer Planungsidee für die Bebauung der Bauplätze 12 und 13

Der Vorsitzende begrüßte Herrn Gulden vom gleichnamigen Baubüro in Spaichingen in der Sitzung und beschrieb kurz die Beweggründe für die Planungsidee. Dürbheim sollte als offene, familienfreundliche und zukunftsbejahende Gemeinde jedem die Möglichkeit geben, sich zu einem annehmbaren Preis, der Bauplatz und Hausbau beinhaltet , den Lebenstraum „eigene vier Wände" zu erfüllen. Diese Möglichkeit umfasst dann auch die Verpflichtung für die Gemeinde, Bauland mit angemessenen Flächengrößen anzubieten. Aus diesem Grund hat sich Herr Gulden bereiterklärt, die beiden großen Grundstücke 12 und 13 zu überplanen.
Herr Gulden stellte die Ideen und Planungen in Form einer Präsentation dar. Neben der Aufteilung der beiden großen Flächen in drei mit ca. 500 qm Fläche gleichgroße  Bauplätze sieht die Planung eine Bebauung mit ansprechenden Wohnhäusern mit Garagen oder Carports vor. So hätten in diesem Bereich drei junge Familien mit einem durchschnittlichen Einkommen die Chance, sich in Dürbheim niederlassen zu können. Aufgrund des sehr angenehmen Bauplatzpreises auch für Auswärtige sah Herr Gulden sehr gute Chancen in der Vermarktung des vorgestellten Konzeptes.
Die Gemeinderäte zeigten sich von den Ausführungen beeindruckt und auch darin bestärkt, jungen Familien eine Zukunft zu bieten. Angesichts der Ausführungen in der Bürgerfrageviertelstunde baten sie auch darum, die Vermarktungssituation der betreffenden Flächen nochmals zu hinterfragen, insbesondere hinsichtlich der Kaufwillens für die Fläche 12.
Gemeinderat Alfons Zepf lobte die Planungsidee des Büro Gulden und verwies auf die Konzeption und Willenserklärung der Landesregierung, stringent den immensen Flächenverbrauch im Außenbereich der Kommunen einzuschränken und wenn immer möglich zu vermeiden. Er zielte auf die in Dürbheim nicht ausbleibenden Auswirkungen der demographischen Veränderungen im Bevölkerungsbild. Alfons Zepf regte an, in Planungsbereich ein oder zwei Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen zu bauen. Dies sei sinnvoll, da es auch kinderlos bleibende Ehepaare und Singles gäbe, die nicht unbedingt ein Einfamilienhaus haben möchten.
Hier verwies Berthold Gulden auf den Gesamtcharakter des Baugebietes und der umgebenden Baugebiete. Er schlug vor, diese Form der Bebauung in der Innenverdichtung zu forcieren und zu ermöglichen. Auch bat er den Gemeinderat, den begonnenen Weg der Aktivierung innerörtlicher Potentiale nicht zu verlassen. Er bot dem Gremium an, sich in dieser Frage ebenfalls mit Rat und Tat zu beteiligen.

Hinsichtlich der Fragestellung zum Verkauf der Flächen 12 und 13 als größere Einzelbauplätze stellte der Gemeinderat eine Entscheidung zunächst zurück. Berthold Gulden bot an, dass wenn diese Flächen an Interessen verkauft werden können, das angebotene Konzept, die Idee an anderer Stelle umzusetzen. Er kündigte hierzu eine weitere Planungsidee an.

Kommunalwald Dürbheim - Forstwirtschaftsjahr 2010 - Jahresrechnung - Feststellung durch den Gemeinderat

Sehr erfreuliche Zahlen aus dem Gemeindeforst durfte der Vorsitzende dem Gemeinderat bei der Präsentation der Jahresrechnung 2010 vorstellen. Dank guter Holzpreise und einer stabilen Nachfrage auf dem Holzmarkt konnte der Überschuss gegenüber dem Planansatz im Haushalt 2010 mehr als verdoppelt werden. 47.967,16 Euro wurden vom Forst in den Gemeindehaushalt übernommen. Umso erfreulicher sind die Zahlen aufgrund der Tatsache, dass mit 3.806 eingeschlagenen Festmetern Holz der eingeplante Hiebsatz weit unterschritten wurde.
Die Gemeinderäte zeigten sich sehr erfreut von den vorgelegten Zahlen. Er nahm einstimmig von der Jahresrechnung für das Forstwirtschaftsjahr 2010 Kenntnis.

Aktienbestand der EnBW AG - Freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot der Neckarpri GmbH

Die Neckarpri GmbH hat als Abwicklungsgesellschaft des Landes für die Übernahme der EnBW Aktien aus dem Bestand der französischen EdF ein freiwilliges öffentliches Angebot zur Übernahme der Aktien formuliert. Aufgrund der politischen Verwerfungen nach der Tragödie in Japan haben sich auch die Dürbheimer Gemeinderäte Gedanken zur weiteren Vorgehensweise gemacht. Seitens der Verwaltung wurde ein Komplettverkauf vorgeschlagen und von Andreas Häse, dem Kämmerer der Gemeinde begründet. In einer ausführlichen Präsentation zeigte Herr Häse die Situation beim Komplettverkauf zum jetzigen Angebotspreis von 41,50 Euro je Stück Aktien bei einem Bestand von 98.522 Stück in Gemeindebesitz. Vor Steuer ergäbe dies eine Einnahme von 4.088.633 Euro, nach Steuern verblieben 3.560.475,42 Euro bei der Gemeinde. Je nach Wertentwicklungsszenario könnten diese Zahlen erheblich in den Keller rutschen. Auch der Vorsitzende äußerste Bedenken am Verbleib der Aktien im Gemeindebesitz, auch weil aus Sicht der Verwaltung die Landespolitik keinen klaren Kurs erkennen lasse. Dem nahezu bedingungslosen Ja zu den Laufzeitenverlängerungen bei den AKW´s folgte nun nahezu ein Salto rückwärts. Dies zeige für die EnBW und somit für die Wertentwicklung des Unternehmens über den Aktienkurs keine vertrauensbildende Geste.
Gemeinderat Alfons Zepf verwies in einer ausführlichen Erwiderung auf die geschichtliche Entwicklung der kommunalen Elektrizitätswerke in die GVS, die OEW sowie den G.S.D. Auch das Aufgehen aller kommunalen Gesellschaften in die Energie Baden-Württemberg (EnBW) reflektierte Alfons Zepf. Dass dann das Land sein Aktienpaket verkauft habe, stellte sich im Nachhinein als schwerer Fehler dar, das eingenommene Geld sei längst vervespert und nun komme der Rückkauf. Er sehe schon auch eine Verpflichtung zur Solidarität  gegenüber den Vorfahren, die allesamt bis in die 90 Jahre des vorigen Jahrhundert keinen Profit aus ihrem 1913 eingelegten Kapital erhalten hätten. Auch müsse es Ziel sein, die Energieversorgung wieder in kommunaler, zumindest öffentlicher Hand zu halten. Hierzu gehöre dann auch, den Bestand an EnBW Aktien zu halten. Gemeinderat Anton Zepf vertrat aufgrund der Ausführungen von Herrn Häse die Auffassung, dass es sicherer wäre, die Aktien zu verkaufen und das Geld anders anzulegen, auch wenn es weniger Zinsrendite als Dividendenerwartung gebe. Herr Häse ging hier in einer Erwiderung davon aus, dass der Dividendenschwung der letzten Jahre vermutlich erst einmal an Fahrt verliere. Gemeinderat Jürgen Köhler stellte die theoretische Frage nach der Möglichkeit jetzt zu einem guten Preis zu verkaufen und den zahlenmässigen Bestand später zu einem günstigeren Preis zurückzukaufen. Hier wies Herr Häse darauf hin, dass der Aktienbestand historisch bedingt „geduldet" wird, ansonsten die Gemeinde keine Aktiengeschäfte tätigen dürfe. Auch sei es fraglich, ob die Aktien wieder in den freien Verkauf gelangen.
Auf die Unterschiede zum geplanten Engagement bei der Badenova angesprochen, verwies der Vorsitzende darauf, dass die Anteile des kommunalen Unternehmens keine Aktien sondern Kommanditanteile sind.

Nach weiterer Beratung einigte sich das Gremium darauf, 8.522 Aktien aus dem Bestand zu verkaufen und die verbleibenden 90.000 Aktien zu behalten. So könne auch weiterhin sicher gestellt werden, dass die Vermögenswerte der Gemeinde, wenn sie in bar zur Verfügung stehen würden, keine Begehrlichkeiten wecken. Auch hier gelte, das vorhandene Kapital kann nur einmal ausgegeben werden.

Das durch den Verkauf erlöste Kapital in Höhe von 353.663 Euro vor Steuer wird in Anteile bei der Badenova AG in Freiburg eingelegt. Somit hält die Gemeinde dann Anteile an zwei tragenden Energieversorgern in der Region und im Land.

Die Beschlussfassung zum Verkauf und der weiteren Nutzung des erzielten Kapitalrückflusses erfolgte mehrheitlich bei acht Jastimmen, einer Gegenstimme GR Anton Zepf und einer Enthaltung durch den Vorsitzenden.

Grundstück Tennisplätze - Nachnutzung der Flächen nach Auflösung des Tennisclub Dürbheim - Anfrage bezüglich gewerblicher Nutzung der Flächen Tennisplätze

Zu diesem Tagesordnungspunkt konnte der Vorsitzende berichten, dass weder ein persönliches Anschreiben an den SVD und den TTFC eine positive Rückmeldung zur Nachnutzung erbracht haben. Beide Vereine werden die Anlagen nicht übernehmen. Auf eine entsprechende Berichterstattung im Mitteilungsblatt, die Nutzungsinteressenten angesprochen hatte, kam ebenfalls keine Rückmeldung. Nach kurzer Beratung einigten sich die Räte darauf, die Tennisplatzflächen der Baumschule Häring als Stellflächen für Containerpflanzen zu verpachten. Die Verpachtung erfolgt auf Leistung auf Gegenseitigkeit. Die Gemeinde stellt die Flächen zur Verfügung, der Pächter pflegt und unterhält die Flächen im Gegenzug so, dass sie erhalten und nutzbar bleiben. Hierzu gehören das Abdecken der Flächen, das Mähen und die sonstigen wiederkehrenden Maßnahmen zur Erhaltung. Bezüglich des Gebäudes werden weitere Nachnutzungsmöglichkeiten gesucht. Die Gemeinde hat das Gelände zunächst treuhänderisch zu verwalten, um ggf. einem Verein die Nachnutzung zu ermöglichen.

Die Beschlussfassung durch den Gemeinderat zur Nachnutzung, zur treuhänderischen Verwaltung sowie zur Verpachtung erfolgte einstimmig.

Turn- und Festhalle - Sanierung Bühne - Vergabe der Arbeiten

Analog zur Vor-Ort-Begehung und Beratung vor Ort wurden die Arbeiten zur Sanierung sowie die Lieferung der Materialien, das Abschleifen und Versiegeln des Bühnenbodens an die Firma Dekora, Rottweil zum Angebotspreis 10.407,03 Euro vergeben. Die Beschlussfassung erfolgte einstimmig.

Sperrung von zugeparkten Gehwegflächen in der Schulstraße durch Poller

Zunächst absehen will der Gemeinderat von einer Sperrung der Gehwegflächen durch Poller in der Schulstraße. Parkende Autos verhindern oft ein reibungsloses Befahren der Straße durch Busse. Abhilfe sollen nun aufgezeichnete Park- und Sperrflächen leisten.

Poller eingebaut werden sollen jedoch in der Probststraße im Bereich des Friedensplatzes. Hier macht das Parken die Querung der Straße insbesondere von kleinen Kindern gefährlich.

Die Firma Heim aus Tuttlingen hat ein Gesamtangebot von 12 Pollern Schul- und Probststraße erstellt. Sollte die Preisgestaltung für die Poller in der Probststraße alleine auch gelten, wird sie mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt.

Die Beschlussfassung erfolgte einstimmig.

Reduzierung der Wassergebühr für die Pflege des Sportplatzes - Antrag des Sportverein Dürbheim e.V.

Dem Gemeinderat lag ein Antrag des SVD auf Reduzierung der Wasserkosten bei der Bewässerung und Pflege der Sportflächen vor. Dem Antrag zugrunde lag eine Gebührenreduzierung. Hier verwies der Vorsitzende darauf, dass dies satzungsrechtlich nicht möglich ist, da in der vom Gemeinderat beschlossenen Satzung der Wasserpreis festgelegt ist und Ausnahmetatbestände nicht vorgesehen sind. Es wurde empfohlen, die „Reduzierung" im Wege einer Rückvergütung durchzuführen. Die Gemeinderäte würdigten die erbrachten Pflegeleistungen durch Vereinsmitglieder. Nach kurzer Beratung einigten sich die Gemeinderäte darauf, dass dem Sportverein jährlich ein Wasservolumen in Höhe von 300 m³ Frischwasser zum jeweils in der Satzung festgelegten Preis in m³ zu vergüten.

Die Beschlussfassung erfolgte hierzu einstimmig. Gemeinderat Anton Keller nahm als Vorstandsmitglied des SVD und der sich daraus begründenden Befangenheit an der Beratung und Beschlussfassung nicht teil.

24. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" 2011 - 2013 - Kreisentscheid 2011 - Teilnahme der Gemeinde Dürbheim

 Aufgrund der vorliegenden Ausschreibung sahen die Gemeinderäte gute Chancen, dass sich Dürbheim am Landeswettbewerb bewerben kann. Die Verwaltung wurde beauftragt, bei der Landkreisverwaltung die Aufwendungen an Zeit, Personal und Ressourcen nachzufragen. Sollten sich die Anforderungen in einem vertretbaren Rahmen halten, sollte sich die Gemeinde bewerben.

Freigabe der Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse und Zuweisungen für das Jahr 2011

Ohne weitere Beratung stimmte der Gemeinderat einstimmig der Auszahlung zu. Somit wird die Verwaltung Pflichtbeiträge, regelmäßige Beiträge und Zuschüsse an Vereine und Institutionen sowie Zuschüsse nach Verwendungsnachweis auszahlen.

Annahme von Spenden

Folgende Spenden wurden einstimmig durch die Gemeinderäte angenommen: 150 Euro KSK Tuttlingen für Zirkusworkshop, 50 Euro Sandro Basanisi für Zirkusworkshop und Sachspende Landmetzgerei Dreher 167,46 Euro für Zirkusworkshop.

Die Spenden werden zur abschließenden Genehmigung an die Kommunalaufsicht gemeldet.

Bausachen

Sein Einvernehmen hat der Gemeinderat zu einem nachträglichen Baugesuch für einen bereits bestehenden Carport in der Straße „Unter Streichen" erteilt. Die rechtliche Beurteilung des Vorganges liegt bei der Baurechtsbehörde bei der VG Spaichingen.

Bekanntgaben

Der Vorsitzende informiert das Gemium über das Kartellverfahren gegen Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen. Von diesem Verfahren ist auch die Gemeinde mit der Beschaffung des LKW betroffen. Gemeinsam mit Kreisbrandmeister und Gemeindetag sollen die Auswirkungen aus die geleisteten Zahlungen bei der Beschaffung des Fahrzeuges recherchiert werden und ggf. festgestellte Überzahlungen eingeklagt werden. Hierzu bedarf es jedoch der Unterstützung durch Fachgremien und Fachämter.

Die Gesetzmäßigkeit der Haushaltssatzung mit Haushaltplan 2011 hat das Kommunalamt beim Landkreis Tuttlingen. Der Text der Feststellung wurde im Mitteilungsblatt einschließlich Satzungstext veröffentlicht. Die Satzung und der Haushaltsplan lagen zur öffentlichen Einsichtnahme im Rathaus aus.

 

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