Illustration

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Gemeinderat

Aus der Arbeit des Gemeinderates vom 21.09.2010

Anwesend: Vorsitzender und 7 Gemeinderäte -
entschuldigt abwesend: GR Günter Brugger, GR´in Kathrin Licht, GR Anton Zepf

Verabschiedung von Bauhofmitarbeiter Hans Mattes in den wohlverdienten Ruhestand

Bürgerfrageviertelstunde

Die im Raum stehenden Fragen wurden auf TOP 7 verwiesen.

Herr GR Jürgen Köhler regt aufgrund der ungewissen Situation hinsichtlich der Zukunft der Firma Acument Werk Dürbheim eine Erklärung des Gemeinderates an. Der Gemeinderat stimmt der vorgelegten Erklärung, die auf der Titelseite  dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes veröffentlicht ist einstimmig zu.

Ausweisung Neubaugebiet „Pfaffensteig II" - Erschließung - Bebauungsplan - Kostenberechnung

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der Vorsitzende Gerold Honer vom Bauamt der VG Spaichingen, der gemeinsam mit seinem Kollegen Hans Ulmschneider die Aufmaße, die Massenberechnungen und die Kalkulationen erstellt hat. Auf Wunsch des Gemeinderates wurde die Erschließung des Baugebietes in zwei Bauabschnitten gerechnet, Alemannenstraße West und Alemannenstraße Ost.

Nach den Berechnungen würden die Erschließungen im westlichen Teil 404.500 Euro, im östlichen Teil 244.600 Euro kosten. Hinzu kämen noch Grünausgleich, Stadtmöblierung und der Aufkauf der Rohgrundstücke. Einzurechnen sind die Kosten eines Retentionsbeckens sowie der Linksabbiegerspur im Baugebiet „Pfaffensteig III", das den Anliegern von „Pfaffensteig II" ebenfalls zugutekommt.
Erschließt man beide Bereiche in einem Zug, werden die Kosten sicherlich geringer werden, da die Massen größer sind und die Baustellen nur einmal eingerichtet werden müssen.

Allerdings, und dies ist die größte Sorge des Gemeinderates, könnten teuer erschlossene Grundstücke brach liegen und erst nach Monaten oder gar Jahren verkauft werden, was sich die Gemeinde nicht leisten könne. Aber das Baugebiet Pfaffensteig stellt sich insgesamt eines der schönsten Baugebiete im weiten Umkreis dar. Sonnig und freundlich, mit nicht zu steiler Hanglage präsentieren sich die zu bebauenden Flächen. Somit sind die Chancen einer guten Vermarktung an junge bauwillige Familien und Paare als gut anzusehen. Der Vorsitzende verwies auf die historisch günstigen Bedingungen, Baukosten, Zinsen, die in einem Forward-Darlehen gesichert werden können, so dass ein Verkauf der Flächen durchaus möglich ist.

Im Baugebiet „Pfaffensteig I" sind noch die Hohenbergstraße, Pfaffensteig sowie die Gehwege auszubauen, dieser Ausbau wird mit 95.000 Euro angesetzt.

Insgesamt war man sich einig, auch die Innenentwicklung, die teilweise sehr gute Ansätze bei der Schließung von Baulücken zeigt, nicht zu vernachlässigen. Ebenso war man sich jedoch einig, dass nicht alle Baulücken geschlossen werden können, wenn die Besitzer diese Flächen nicht verkaufen. Und abgewiesene Bauinteressenten melden sich nicht ein zweites Mal.

Der Gemeinderat einigte sich auf folgende Vorgehensweise: die zu bebauende Fläche Pfaffensteig II wird zeichnerisch aufgearbeitet und der Plan mit dem Angebot, Bauland zu erwerben zunächst im Mitteilungsblatt der Gemeinde in einer Vollverteilung an alle Haushalte veröffentlicht. Sollte die Resonanz auf die Vorstellung eine weitere Bewerbung notwendig machen, wird im Einvernehmen mit dem Gemeinderat eine erweitere Werbestrategie (Mitteilungsblätter der Umlandgemeinden, Zeitung, Infoblätter, Internet etc.) abgestimmt.

Aus den Ergebnissen der Bewerbung wird dann auch entschieden, in welchem Umfang die Erschließung erfolgen kann, hierbei sind auch die Interessen der Einwerfer zu berücksichtigen. Bis zu den Haushaltsberatungen sollen die Grundlagen und Ergebnisse für weitere Entscheidungen feststehen.

Die Vorgehensweise wurde einstimmig verabschiedet und beschlossen.

Sanierung der Wasserkammern im Hochbehälter Niederzone - Vorstellung der Sanierungskonzepte

Aufgrund terminlicher Probleme in der Abstimmung mit dem Ingenieurbüro musste dieser Tagesordnungspunkt vertagt werden.

Nachbesetzung gemeinsamer Ausschuss der VG Spaichingen nach Ausscheiden eines Mitgliedes

Gemeinderat Alfons Zepf legte sein Amt als Mitglied des gemeinsamen Ausschusses der VG Spaichingen aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung nieder. GR Zepf möchte in seinem ehrenamtlichen Engagement zukünftig Prioritäten setzen und zeigte sich enttäuscht vom immer weniger Vorhandensein des Raumschafts-gedankens innerhalb der VG-Gemeinden.

Der Gemeinderat stellte das Ausscheiden aus dem Ausschuss fest. GR Zepf schlug GR Gerhard Butsch als Nachfolger vor. Der Gemeinderat stellte mit 7 Ja-Stimmen bei Enthaltung des Betroffenen das Ausscheiden von GR Alfons Zepf aus dem Gemeinsamen Ausschuss der VG Spaichingen als ordentlicher Vertreter der Gemeinde Dürbheim fest. Der Gemeinderat wählte mit 7 Ja-Stimmen bei Enthaltung des Betroffenen Gerhard Butsch zum Nachfolger als ordentlicher Vertreter des GA der VG.

Nachbesetzung eines stellvertretenden Gutachters für den Gutachterausschuss der Gemeinde aufgrund Ausscheidens eines Gutachters

Aufgrund des Nichtantritts in das Amt eines stellvertretenden Gutachters durch GR Alfons Zepf hatte der Gemeinderat einen neuen stellvertretenden Gutachter zu bestellen. Auf Vorschlag der Verwaltung wurde GR Gerhard Butsch als stellvertretender Gutachter für 4 Jahre mit 7 Ja-Stimmen bei Enthaltung des Betroffenen bestellt.

Verpachtung von Flächen

Neue Verpachtungsregelung für Teilflächen der Flurstücke 542/543 Gemarkung Dürbheim

Was bereits in der vergangenen Woche für Aufreger unter der Nachbarschaft gesorgt hatte, konnte in dieser Sitzung im Einvernehmen aller Beteiligten gelöst werden. Die Teilflächen der Flurstücke 542/543 zwischen den Grundstücken Koch und Staud-hammer, die bisher von diesen Parteien genutzt und sehr gut gepflegt wurden, sollen auf Antrag der Eheleute Keller als Bauherren dieses bisher brach liegenden Grundstückes diesen zugeschlagen werden. Der Vorsitzende machte deutlich, dass die Eheleute Keller dieselben Rechte aber auch dieselben Pflichten haben wie die anderen Pächter der Teilflächen. In der Sitzung wurde deutlich, dass eine missverständlich aufgefasste Formulierung in einem Schreiben des Bürgermeisters an die Eheleute Staudhammer Auslöser der Irritationen waren. Aufgrund der Ausführungen waren die Nachbarschaftsparteien davon ausgegangen, dass die Eheleute Keller die ihnen verpachteten Teilflächen einzäunen und somit eine Holzanfuhr etc. nicht mehr möglich gewesen wäre. Hier betonte der Bürgermeister, dass eine kurze Rücksprache durch die Eheleute Staudhammer sofort Klarheit geschaffen hätte. Keine der verpachteten Teilfläche darf auch in Zukunft eng bepflanzt werden und eine Einzäunung einzelner Parzellen kommt sowieso nicht in Frage, da auch die Gemeinde auf diesen Waldtraufflächen ungehinderte Zugangs- und Zufahrtsmöglichkeiten haben muss. Im Übrigen wünschte sich der Vorsitzende bei der Ausübung des Geh- und Fahrrechtes der Pächter z.B. für die Brenn-holzzufuhr ein gutnachbarschaftliches Verhältnis aller Parteien. Die Gemeinderäte zeigten sich erleichtert darüber, dass die Irritationen bei allen Anwesenden aufgelöst werden konnten und stimmten einstimmig dafür, die in Frage kommende Teilflächen der Flurstücke 542/543 an die Eheleute Keller kostenlos zu denselben Bedingungen wie die anderen Pachtverhältnisse zu verpachten. Die anderen Pachtverhältnisse bleiben von dieser Veränderung unberührt.

Bausachen

Erfreut zeigten sich Gemeinderat und Vorsitzender darüber, dass eine weitere Baufläche im Baugebiet Pfaffensteig I bebaut wird. Somit wäre das Baugebiet bis auf zwei Bauplätze vollständig bebaut.

Für das vorgelegte Baugesuch für das Flurstück 4984 wurde einstimmig das Einvernehmen erteilt, ebenso wurden die Befreiungsanträge hinsichtlich der
Firstrichtung und der Breite der Giebelgaube genehmigt.

Anfragen

Gemeinderat Franz Staiger verweist auf eine gefährliche Situation im Bereich der früheren Einmündung von der L 438 in den Bereich des Fischweihers am sogenannten „Brückle". Diese Brücke ist abgebaut, ein Einfahren in und von der L 438 ist in diesem Bereich aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. Aufgrund des vorhandenen Gewöhnungseffektes bei vielen Radfahrern wird dringend geraten, auf die nicht mehr vorhandene Abbiegespur am Verkehrszeichen „Achtung Radfahrer" hinzuweisen. Der Vorsitzende versprach, sich der Angelegenheit unverzüglich anzunehmen.

 

zurück zur Übersicht >>

 

 

 

 

 

 

 

 

DÜRBHEIM AKTUELL

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates am 18.11.2019 >>

Brennholzbestellung für 2020 >>

Wohngebiet Pfaffensteig III 3. Bauabschnitt >>

Veranstaltungskalender 2019 >>

WETTER AKTUELL