Illustration

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Gemeinderat

Aus der Arbeit des Gemeinderates vom 02.02.2010

Bürgerfrageviertelstunde

Von der Bürgerfrageviertelstunde wurde kein Gebrauch gemacht.

Platzgestaltung Ortsmitte - Maßnahmen 2010

Eine Rückschau auf das Jahr 2009 und eine Vorausschau auf das Jahr 2010 für den Dorfplatz, eine Information für das Gremium mit der Entscheidung, mit welchen Ausstattungen der Platz ergänzt wird, dies waren die Hauptanliegen des Tagesordnungspunktes, zu dem Bürgermeister Pradel die Planerin, Frau Dagmar Hedder im Gemeinderat begrüßte. Frau Hedder betonte in ihrem Rückblick, dass die erforderlichen Untergrundverbesserungen, mit denen in der Planung nicht gerechnet werden konnte, abgeschlossen sind. Mehrere hundert Kubikmeter Erdreich konnten jedoch in den Straßenbanketten im Außerortsbereich verbaut werden, so dass keine Deponierung erforderlich wurde. Insgesamt sind mit den Treppenstufen, dem Wasserspiel und der Abtreppung des unteren Platzareals beim Laden die kompliziertesten Bauleistungen absolviert, ebenso sind Bäume und Sträucher gepflanzt worden. Insgesamt zeigte sich Frau Hedder sowohl über den Fortgang der Arbeiten als auch über die Qualität der bisher fertig gestellten Arbeiten zufrieden.

Im Jahr 2010 steht die Fertigstellung des Plattenbelages im oberen Platzbereich und am Gehweg an, ebenso der Belag an der Spielfläche. Anhand des Planes der Platzgestaltung ging Frau Hedder auf die weiteren Arbeiten wie den Einbau der Mast- und Pollerleuchten sowie der LED Bändern in den Stufen und am Außenbereich des zukünftigen Cafes. Im Bereich des Spielfeldes sind 3 Sitzbänke geplant. Als optionale Planung stellte sie das Sonnensegel, den Dürbheimer Tisch sowie die Installation einer Tischtennisplatte vor. Der Vorsitzende betonte, dass gewünschte Installationen noch innerhalb des Zuschussabrechnungszeitraumes erfolgen sollten, da sonst die Gemeinde für die Kosten alleine aufkommen müsse.

Gemeinderat Anton Zepf hinterfragte die Notwendigkeit der Anlage des Bouleplatzes. Hier verwiesen Frau Hedder und der Vorsitzende darauf, dass der Platz Bouleplatz benannt  wurde, jedoch auch andere Spiele darauf gespielt werden können. Wichtig bei den Planungen des Platzes war, nicht die gesamte Fläche zu versiegeln, sondern auch eine Fläche mit einem wassergebundenen Belag zu versehen. Im Übrigen werden mit dem „weicheren" Belag auch die Gelenke der spielenden Kinder geschont. Beide zeigten sich davon überzeugt, dass auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule den Platz entdecken und nutzen werden. Gemeinderat Alfons Zepf zeigte sich von der Planung des Platzes überzeugt und empfahl, das Sonnensegel und den Dürbheimer Tisch auf jeden Fall zu installieren. GR Günter Brugger empfahl dieselbe Vorgehensweise mit dem Sonnensegel und dem Tisch. In Bezug auf die Tischtennisplatte empfahl er die Prüfung, ob die Platte vom Schulhof verlegt werden solle oder ob diese auf dem Schulhof verbleibt, dann bräuchte man keine zweite Platte auf dem Platz. Positiv aufgenommen wurden die Sitzbänke am „Spiel"-Platz, um Aufsichtspersonen eine Sitzgelegenheit zu bieten. Nicht einigen konnten sich die Gemeinderäte auf den Vorschlag, Spielgeräte aufzustellen. Zum Einen soll der Platzcharakter erhalten werden und kein zweiter Spielplatz neben dem Platz bei der Kirche entstehen, zum Anderen hegte manche Gemeinderäte Zweifel, ob der Platz von jungen Eltern mit ihren Kindern angenommen werde, wenn keine Spielgeräte zur Verfügung stehen. Man einigte sich darauf, im Frühjahr wenn die Bauarbeiten weiter gehen, einen Vor-OrtTermin anzuberaumen und den Platz sowie die Gestaltung nochmals zu erörtern. Bezüglich des Sonnensegels und des Dürbheimer Tisches wurde eine Abstimmung vereinbart. Das Wasserspiel wird unter der Leitung von Frau Monika Handte vom Stadtatelier Tübingen und Jugendreferentin Dold mit Jugendlichen des Ortes gestaltet. Frau Hedder konnte überdies berichten, dass sich die Kosten des Platzes noch unterhalb des gesteckten Rahmens von ca. 410.000 Euro, auf jeden Fall aber unter dem Haushaltsansatz von 480.000 Euro bewegen.

Im zeitigen Frühjahr wird der Gemeinderat auch über die Namensgebung des Platzes und das Verfahren zur Namensfindung beraten. Vermutlich wird es einen Wettbewerb unter Beteiligung der Bürgerschaft geben.
Noch nicht ganz überzeugt gab sich der Gemeinderat von der Mitwirkung der Bürger bei den sogenannten Bürgergärten. Die Bürger müssten erst den Platz im fertigen Zustand sehen und von der Mitwirkung bei der Platzgestaltung und -erhaltung überzeugt sein, dann kann man sicherlich ein Engagement entwickeln. Nach einstimmigem Votum sollen die Bürgergärten in diesem Jahr mit der sogenannten „Mössinger Mischung" einer farbenfrohen und langblühenden Blumenmischung, die in Mössingen entwickelt wurde, angesät werden. Mit knapper Stimmenmehrheit beschloss der Gemeinderat die Installation des Sonnensegels und des Dürbheimer Tisches. Form und Ausstattung des Tisches sollen durch Vorschläge von Schreinern und Metallbauern ermittelt werden.

Gründung einer Waren- und Dienstleistungsgenossenschaft - Informationen zu einem Gespräch mit dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband

Zu diesem Tagesordnungspunkt berichtete der Vorsitzende von einem konstruktiven Gespräch beim BWGV in Stuttgart im GENO-Haus. Dr. Groß, der in Vertretung des erkrankten Dr. Horsthemke das Gespräch seitens des BWGV führte, betonte ausdrücklich die Unterstützung der Gemeinde in ihrem Bestreben, Leben in das Ladengeschäft zu bringen. Wichtig wird es zunächst sein, die bestehende Satzung beschlussfertig zu erstellen, hier werden Änderungen wenn überhaupt nur in Nuancen nötig sein. Der Satzungsentwurf lag allen Gemeinderäten, auch den neuen Räten, die nach der Erstellung der Satzung ins Gremium kamen vor.
Wichtig wird ebenso sein, Wirtschaftspläne, Liquidationspläne etc. zu erstellen und die Gründungsversammlung anzustoßen. Hier wollen die Gemeinderäte um Zustimmung zum Beitritt zur Genossenschaft durch Zeichnung von Anteilen werben, um die Resonanz für einen positiven Betrieb des Ladens in der Ortsmitte zu erfragen. Nach der Gründungsversammlung sollen sich die Genossenschaftsgremien konstituieren und danach die Gründungsprüfung veranlassen. Geht diese Vorarbeit positiv über die Bühne, steht einem Betrieb des Ladens nichts mehr im Wege. Positive Signale zur Gründung von Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften kommt auch aus dem Wirtschaftsministerium in Stuttgart, so werden die Bemühungen der Gründung und des Betriebes mit Zuschüssen unterstützt. Der Vorsitzende stellte die rhetorische Frage in die Runde, warum etwas, dass mittlerweile in vielen Gemeinden in Baden-Württemberg und Bayern, aber auch in anderen Bundesländern funktioniere, nicht auch in Dürbheim klappen sollte. Viele positive Beispiele, auch aus kleineren Gemeinden als Dürbheim belegen den Willen, mittels einer Bürgergenossenschaft das Heft der Grundversorgung, eines Cafes mit Außenbewirtschaftung, kurzum das soziale Gefüge einer Gemeinde in die eigene Hand zu nehmen. Entscheidend sei das „WIR-Gefühl" im Projekt und den Willen einen Großteil des Kapitals für den Lebensmittelkauf, aber auch bei den Non-Food Artikeln im Dorf zu lassen. Wichtig ist hierfür, den Kunden wettbewerbsfähige Preise beim Einkauf bieten zu können.
Der BWGV wird der Verwaltung umfangreiche Unterlagen zur Verfügung stellen, mit diesen soll dann eine Sitzung einberufen werden, um die weitere Vorgehensweise zu beraten und zu beschließen. Der Gemeinderat nahm von den Informationen Kenntnis.

Aufkauf der Gebäude- und Freifläche Hauptstraße 28 durch die Gemeinde

Die Eigentümer des Grundstückes Hauptstraße 28 haben der Gemeinde ein Angebot zum Kauf unterbreitet, nachdem sich auch andere Interessenten gemeldet hatten. Die Forderung der Eigentümer belief sich ursprünglich auf 55.000 Euro, das Angebot der Gemeinde auf 50.000 Euro. Nach weiteren Beratungen einigten sich Verkäufer und Kaufinteressent auf die Mitte der beiden Angebote. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat vor, das Grundstück, das eine Arrondierung beim Kindergarten zulässt für 52.500 Euro zu erwerben und ein Konzept zu erarbeiten, wie der Platz nach Abbruch des Gebäudes gestaltet werden kann. Sowohl für den Abbruch als auch für die Gestaltung soll versucht werden, Zuschüsse zu erhalten. So kann der Platz auf längere Sicht in den Ortskern eingebunden und für eine spätere Nutzung vorgehalten werden.
Die Gemeinderäte sprachen sich in der Beratung einstimmig für den Erwerb aus, den Preisvorschlag nannten sie fair. Die öffentliche Beratung des Aufkaufes diente im Einvernehmen mit den Eigentümern auch dazu, Gerüchten über den Aufkauf durch die Gemeinde transparent und offen entgegen zu treten.
Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte, die Gebäude- und Freifläche Hauptstraße 28 zum Preis von 52.500 Euro aufzukaufen. Die Mittel hierfür sind im Haushalt der Gemeinde eingestellt.

Bausachen

Es lagen keine Bausachen vor.

Bekanntgaben

Der Vorsitzende verwies auf versandte Informationen, insbesondere die Reform des kommunalen Haushaltsrechtes

Der Vorsitzende informierte das Gremium über das Gespräch des Jugendraumteams mit Gemeinderäten, Rektor Schneemann und Jugendreferentin Dold im Rathaus. Aufgrund der Einsicht der Jugendlichen wegen der Vorkommnisse und der Tatsache, dass sich die Jugendlichen insbesondere beim geschädigten Jugendraumnachbarn persönlich entschuldigt haben, empfahl der Vorsitzende die Wiedereröffnung des Jugendraumes. Er lobte insbesondere das Führungsteam des Jugendraumes für den kooperativen Stil in den letzten Tagen und Wochen.
Bestehen bleiben soll das Verbot, im regulären Jugendraumbetrieb Schnaps und andere branntweinhaltige Getränke auszuschenken. Die Jugendlichen hatten allerdings beantragt, dieses Verbot über die Fasnet als Sonderveranstaltungen aufzuheben.  Diesem Ansinnen stimmten die Verwaltung und der Gemeinderat unter der Voraussetzung zu, dass wie im Jahr 2008 sog. „externe" Erwachsene bei den Fasnetsveranstaltungen Verantwortung übernehmen. Die Jugendlichen suchen diese Erwachsene, die dann wieder eine Vereinbarung mit der Gemeinde unterzeichnen. Die Gemeinderäte stimmten der Vorgehensweise zu.

Auch wenn das Geld an allen Ecken und Enden fehlt, fehlt es nicht an Ideen, wie man auch mit wenig Geld frische Farbe an und in Gebäude bringt. So will das Bauhof-Team in freien Ferienzeiten die Turn- und Festhalle auf Vordermann bringen und hat ein Farbkonzept vorgeschlagen. Obwohl manche Gemeinderäten die Befürchtung hegten, dass die Malerarbeiten an der Holzverkleidung schwieriger sein könnte als gedacht, lobten sie unisono das Engagement der Bauhofmitarbeiter. Diese können nun für ca. 400 Euro Farbe kaufen, und die Halle neu gestalten. So sollen Zug um Zug Defizite in der Halle ausgeräumt werden.
Einem weiteren Vorschlag zur Sanierung des Bodenbelages im Gemeinschaftsraum im Feuerwehrhaus stimmten die Gemeinderäte nicht zu. Da nicht sichergestellt ist, dass das Abschleifen des Parkettbodens noch möglich ist, da er bereits mehrfach abgeschliffen wurde, soll dieser nun die nächsten 1-2 Jahre nochmals im jetzigen Zustand genutzt werden, um dann gegen einen geeigneten Bodenbelag ausgetauscht zu werden.

Ein Musikschüler aus Dürbheim nimmt in diesem Jahr am „Regionalwettbewerb Jugend musiziert" teil. Die anteiligen Kosten in Höhe von 60 Euro übernimmt die Gemeinde. Die anderen Kosten werden über Zuschüsse der Kreissparkassen Tuttlingen, Rottweil und Villingen-Schwenningen sowie des Landkreises Tuttlingen gedeckt.

Der Vorsitzende informierte das Gremium über die „Tour de Ländle 2010" und die Möglichkeit auch in diesem Jahr wieder Kilometergeld für einen gemeinnützigen Zweck zu erradeln.

Am 09.03.2010 wird die öffentliche Gemeinderatssitzung mit der allgemeinen Tagesordnung bereits um 18 Uhr beginnen, da ab 19.30 Uhr das Thema Bildungshaus auf der Agenda stehen wird. Dezernent Norbert Brugger vom Städtetag Baden-Württemberg wird zu diesem Thema ausführlich referieren. Ebenfalls werden Rektor Sum, Schwester Christina und Frau Bass aus Denkingen über ihre Erfahrungen mit dem Projekt Bildungshaus berichten. Diesem Tagesordnungspunkt soll dann der restliche Abend gewidmet sein.

Ein nichtöffentlicher Sitzungsteil schloss sich an. 

 

zurück zur Übersicht  >>

 

 

 

DÜRBHEIM AKTUELL

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates am 20.01.2019 >>

Helferfest am 23.01.2020 >>

Veranstaltungskalender 2020 >>

Wohngebiet Pfaffensteig III 3. Bauabschnitt >>

WETTER AKTUELL